AKTUELLES AUS DEM DORFLEBEN RATHAUS BÜRGER UND GÄSTE WIRTSCHAFT

Newsletter der Gemeinde Bernried


Mai 2020

Liebe Leserinnen und Leser,

es fällt schwer, sich nicht von unklaren Zukunftsaussichten verunsichern zu lassen. Manch einer bekommt vielleicht eine persönliche Corona-Krise vom vielen Abstandhalten, den ganzen Veranstaltungsabsagen und den schlechten Nachrichten. Doch Bernried hält auch aus der Distanz weiterhin fest zusammen. Das zeigen Hilfsbereitschaft, Lieferservice und Anregungen über die wir berichten. Auch blicken wir genauer auf die Zusammensetzung des neuen Gemeinderats. Josef Steigenberger wünschen wir das Allerbeste für seinen neuen Lebensabschnitt als Altbürgermeister und dem neuen Bürgermeister Georg Malterer ein glückliches Händchen für die Führung unserer Gemeinde.

Alles Gute und halten Sie durch!
Ihr Arbeitskreis Kommunikation und Information

P.S. Gerade jetzt – weitersagen! Newsletter-Anmeldung unter www.bernried.de und Beiträge an info@bernried.de

Nachfolgend die Themen dieses Newsletters (zum direkten Lesen einfach auf den Link klicken):

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Absage der 900-Jahr Feier

Liebe Bernriederinnen und Bernrieder,

sie hat uns fest im Griff, die Corona-Krise. Und nach allem, was uns die Experten und auch unsere Politiker sagen, wird diese Situation noch eine ganz Weile anhalten. Leider! Aber bislang ist es uns mit den ganzen Maßnahmen und Einschränkungen ganz gut gelungen, eine Eskalation zu verhindern. Das kann man auch jetzt nicht leichtfertig aufgeben und so werden Erleichterungen nur Schritt für Schritt kommen. Ich persönlich bin sehr froh, dass unsere Verantwortlichen in der Regierung so besonnen handeln.
Schade ist natürlich, dass jetzt vieles von dem, was wir in diesem Jahr geplant hatten, ins Wasser fällt. Und das ist leider auch fast alles, was wir uns zu unserem 900. Dorfgeburtstag ausgedacht hatten. Vielleicht lassen sich ja einige Veranstaltungen auf den Herbst verschieben, wir gehen aber eher davon aus, dass die 900-Jahr-Feierlichkeiten um ein ganzes Jahr verschoben werden müssen.
Wie auch immer – wenn’s heuer nicht klappt, dann eben nächstes Jahr. Denn so ein wichtiges Jubiläum muss gefeiert werden (…und bei 900 Jahren kommt es auf 1 Jahr wirklich nicht an…!).
Jetzt gilt es, wie gesagt, dass wir alle gesund bleiben und dass uns diese Krise wirtschaftlich nicht zu weit zurückwirft. Dann können wir nächstes Jahr hoffentlich auch noch das Überwinden der Krise mitfeiern.
Das wünsche ich uns allen!
Ihr 
Josef Steigenberger
Erster Bürgermeister

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Haushaltsbeschluss - tiefergelegt

Im März wurde der neue Gemeinderat gewählt, aber der "alte" übt seine Pflicht bis zum 30. April aus. Schließlich gibt es immer drängende Themen, die keinen Aufschub vertragen. Im Sitzungssaal herrscht aber rund um den Sitzungstisch, nun, nicht gerade drangvolle Enge, aber doch auch keinesfalls der Sicherheitsabstand, der gegenwärtig bei solchen Veranstaltungen gefordert ist. Die Lösung lag in unserem Fall einfach ein paar Meter tiefer: im Sommerkeller. Die opulenten Gewölbe bieten zum Glück bequem Platz für Großveranstaltungen mit mehreren hundert Gästen, da konnte auch der Gemeinderat samt Presse und weiteren Gästen 2m Sicherheitsabstand wahren. Gemeinderat Dr. Mutter versorgte zudem alle mit Hände-Desinfektionsmittel aus eigener Herstellung und durch Aufruf von Noch-Bürgermeister Josef Steigenberger waren auch die meisten warm angezogen. Trotzdem wurde die Tagesordnung auf das dringend Notwendige, unaufschiebbare beschränkt, um keine Erkältungen zu provozieren, und das Gewölbe lud auch nach dem nichtöffentlichen Sitzungsteil nicht zu der sonst üblichen internen "Nachsitzung" bei einem Versöhnungsbier ein.

Für die letzte öffentliche Gemeinderatssitzung der laufenden Periode am 9. April war es jedenfalls ein ganz besonderer Abend, einschließlich Beschluss des Rekordhaushalts für das Jahr 2020.

Bild: Bernhard Jepsen

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Gedenken an den KZ-Zug

Liebe Bernrieder Bürgerinnen und Bürger,

die Erinnerung an den KZ-Zug jährt sich heuer das 75igste Mal. Auch wir konnten die Gedenkfeier nicht so durchführen, wie wir es immer gemacht haben: eine Gedenkfeier mit Musik an den Gleisen und anschließend eine Gesprächsrunde am Korbinian Aigner Apfelbäumchen.
Die Corona Krise fordert uns, neue Wege einzuschlagen. Deshalb haben wir uns überlegt, dass wir an den KZ-Zug mit Informationsplakaten an verschiedenen Plätzen in Bernried aufmerksam machen wollen. Diese Plakate finden sich über das ganz Dorf zerstreut und sollen für eine knappe Woche stehen bleiben.

Wir freuen uns, wenn Sie sich angestoßen fühlen, sich Zeit zu nehmen, um nachzudenken und zu gedenken!
Mit besten Grüßen
Judy Grosch, Christine Eberl, Barbara Eder, Stephan Kreuz (Bahnhofsgruppe) 

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Aktuelles vom Heimat- und Trachtenverein Bernried

Die „1. Mai-Feier“ am Maibaum gehört seit Jahrzehnten -  egal, ob mit oder ohne Aufstellen eines Maibaums - zum festen Bestandteil im Bernrieder Dorfleben. Leider hat uns in diesem Jahr das Coronavirus bzw. haben uns die behördlichen Auflagen dazu gezwungen, die traditionelle Veranstaltung abzusagen. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben und so freuen wir uns bereits heute auf 2021; denn im kommenden Jahr steht im Rahmen der „1. Mai-Feier“ wieder die Aufstellung eines Maibaums auf dem Programm. Generell hat sich die Vorstandschaft des Heimat- und Trachtenvereins in der letzten Sitzung einstimmig dafür ausgesprochen, alle noch anstehenden geplanten Veranstaltungen im Jahr 2020 vorerst auszusetzen. Leider betrifft dies auch das 2. Highlight in diesem Jahr, die geplante Teilnahme am Oktoberfestumzug. In diesem Fall mussten wir keine Entscheidung treffen, da die Wiesn generell abgesagt wurde. Wir werden uns aber erneut darum bemühen, dass die Mitglieder des Heimat- und Trachtenverein Bernried beim Festumzug im nächsten Jahr teilnehmen können. Dazu werden wir zeitnah die Bewerbung beim Münchner Festring einreichen. Vielleicht kommt die Absage für den ein oder anderen nicht ungelegen: so bleibt mehr Zeit, das eventuell fehlende passende Trachtengewand noch anzuschaffen. Wann wieder die Tanzproben der Jugend sowie der Erwachsenen im Trachtenheim stattfinden können, dazu können wir im Moment keine eindeutige Aussage treffen. Die jeweiligen AnsprechpartnerInnen versuchen aktuelle Informationen schnellstmöglich an die Tänzerinnen und Tänzer weiterzugeben. Sollten generell Fragen rund um den Verein auftreten, so stehen die Mitglieder der Vorstandschaft gerne zur Verfügung.

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„900 Jahre“ abgeblasen?

Der Gartenbauverein hat im vergangenen Jahr vorausgedacht. Von den Widrigkeiten der aktuellen Wochen konnte man nichts ahnen. Nach dem „900-Jahre-Blumengruß“ im Klosterhof (Bild siehe oben) wollten wir auch einen sichtbaren Akzent im Dorf setzen. Das ist nun geschehen! Mit einer neuen Bank am Martinsbrunnen. Die alte war in die Jahre gekommen und teilweise vermorscht. Die neue Bank wurde von einer Behindertenwerkstätte hergestellt. Sie ist aus Sapelli-Holz, einer äquatorial-afrikanischen Holzart, welches ein Nachhaltigkeitszertifikat von FSC (Forest Stewardship Council) hat.

Wir hoffen nun, dass die Bank Gefallen findet und mindestens ebenso gut von unseren Gästen und Mitbürgern angenommen wird. Die erste Gelegenheit wird sich schon am 1. Mai (10.00 Uhr) ergeben, wenn der Martinsbrunnen wieder aufgedreht wird – von einem „Überraschungsgast“.

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Neues Ratsgremium

Wos? Der ist gar nimmer im Gemeinderat? Ja des hat mir koana gsagt!
Damit die Neuerungen mit der heurigen Wahl des Gemeinderats wirklich alle erreichen, wollen wir vom Newsletter auch unseren Beitrag liefern - Lieferservice ist ja gerade sehr beliebt!

Die Prozentzahlen lassen wir mal beiseite, die sind mehr was für Insider, aber die Sitzverteilung interessiert dann sicher doch mehr Bürger*innen:
CSU: 3 Sitze (-1)
SPD: 1 Sitz (-1)
FDP: 1 Sitz (+/-0)
Grüne / Liste Mensch und Natur: 3 Sitze (+1)
ÜFW: 4 Sitze (-1)
Bürgerliste: 2 Sitze (+2)

Für die CSU sind Robert Schiebel und Regina Steiger wiedergewählt, Doris Kremser kommt neu hinzu, Jochen Wolle wurde nicht wiedergewählt. Er pflegt aber weiter die Gemeindewebseite und leitet das Newsletter-Team, aber für den Vorsitz im Rechnungsprüfungsausschuss braucht es einen neuen Namen.

Die SPD ist künftig nur noch mit Anna-Maria Groß vertreten, Walter Westermeier ist nach 30 Jahren nicht mehr dabei.

Für die FDP ist Dr. Wolfgang Mutter wieder in den Rat eingezogen.

Die neugegründeten Grünen sind in Koalition mit der Liste Mensch und Natur durch ihren Bürgermeisterkandidaten Franz Eder, durch den vom Stadtradeln und vom Gartenbauverein bekannten Dr. Michael Haberl und den wiedergewählten Dr. Achim Regenauer repräsentiert. Christine Philipp wurde vom Aufwind der Grünen selbst nicht mitgetragen, trotzdem sie die Allianz sicher selbst betrieben hat.

Bei der ÜFW ist Andreas Lüdtke wiederum vertreten, außerdem wurden neugewählt Benni Eberl, Enkel des Altbürgermeisters, Andreas Stepfer, bekannt von der freiwilligen Feuerwehr und Katja Burgkart, die seit einiger Zeit Frau Etschmann im Papierladen unterstützt. Nicht mehr wiedergewählt wurde Veronika Bischoff, die ihr Engagement für Waldkindergarten und Bund Naturschutz trotz des starken grünen Trends nicht für einen Wiedereinzug nutzen konnte. Vermissen wird man auch Ingrid Klemm-Beyer als Architektur- und Planungs-Zugpferd, sie sah die Zeit gekommen, Jüngeren das Feld zu überlassen. Immerhin drei Mal war Gaby Dorsch als Nachrückerin für den vorzeitig zurückgetretenen Paul Gössinger im Gemeinderat anwesend, wurde aber ebenfalls nicht wiedergewählt.

Die neu gegründete Bürgerliste um Markus del Fabbro konnte aus dem Stand 2 Sitze erzielen: del Fabbro selbst, der aus der CSU ausscherte und der aus der vorletzten Sitzungsperiode von der ÜFW-Liste bekannte Roland Seidl, der nun - wie auch Franz Eder - unter den Neulingen bereits ein gewisses Gemeinderats-Know-How mitbringt.

Geleitet wird das Gremium - das hat sich nun sicher allgemein herumgesprochen - vom bisherigen 3. Bürgermeister Dr. Georg Malterer aus der ÜFW, der nun Josef Steigenberger nachfolgt. Der kann sich über seine frische Großvaterschaft freuen (Glückwunsch der ganzen Familie!), sich Hof und Kutschen widmen und seine zahlreichen Ehrenämter ausfüllen.

7 neue Köpfe von 14: Das steht sicherlich für frischen Wind und Verjüngung, aber auch für Verlust von Erfahrung, Sicherheit und Routine. Drücken Sie allen die Daumen und schauen sie ihnen auf die Finger: Sie sollen die Interessen Bernrieds wahren! Die nächste Gelegenheit dazu haben Sie bei der konstituierenden Sitzung am 12. Mai, wiederum im Sommerkeller.

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Service der Bücherei Bernried

Service der Bücherei für alle Nutzer und die, die es werden wollen!

Büchereien gehören zu den Orten, deren Besuch die Regierung untersagt hat. Wir sind jedoch telefonisch erreichbar. Falls Sie etwas ausleihen oder abgeben wollen, können Sie zu den normalen Öffnungszeiten – außer sonntags – Medien bestellen.
Rufen Sie uns an: 08158 25547

Wir vereinbaren einen Termin für die Lieferung bzw. Abholung der Bücher, Hörbücher oder DVDs.
Bleiben Sie gesund!
Ihr Büchereiteam

P.S. Für Interessierte: Mit 10,00 € Jahresgebühr sind Sie dabei!
Öffentliche Bücherei im Kloster Bernried, Klosterhof 8, 1. Stock, 82347 Bernried
Tel. 08158-255-47 zu den derzeitigen Öffnungszeiten:
Mo: 16:-17:30, Di: 09:00-11:00 u. 15:00-17:30, Do: 09.00-11:00 Uhr

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STADTRADELN - findet statt!

Sowohl die Organisatoren der STADTRADELN Kampagne als auch das Bundesgesundheitsministerium sind überzeugt, dass das Fahrrad ein sinnvolles Verkehrsmittel für die verbleibenden unvermeidlichen Wege ist – sei es zum Einkaufen oder zur Arbeit. Es ist in diesen Tagen die beste Alternative zum ÖPNV und in vielen Fällen dem Auto vorzuziehen.

Diesmal hat sich auch unser Landkreis WM-SOG zu einer Teilnahme entschlossen und Bernried macht hier natürlich mit. Bernried radelt also nicht nur für Bernried, sondern gleichzeitig auch für den Landkreis, gemeinsam mit Huglfing, Peissenberg, Peiting, Penzberg, Raisting, Schongau, Seeshaupt, Weilheim und Wielenbach - und vielleicht werden es ja noch mehr Landkreisteilnehmer. Bedingung ist hier die gleichzeitige Durchführung des Aktionszeitraums. Um die Wahrscheinlichkeit zur Durchführung von begleitenden Veranstaltungen zu erhöhen, wurde der Aktionszeitraum in den Oktober verschoben.

Jeder, der in Bernried wohnt, arbeitet, zur Schule geht oder einem Verein angehört, ist eingeladen, drei Wochen lang - von Sa 03.10. bis Fr 23.10.2020 - kräftig in die Pedale zu treten und möglichst viele Fahrradkilometer beruflich sowie privat für Bernried zu sammeln.
Bernried sucht deshalb wieder Teams beliebiger Größe und Zusammensetzung (Vereine, Firmen, Schulklassen, Freunde, Familien, Gemeinderat etc.), die während des Aktionszeitraums möglichst viele Kilometer mit dem Fahrrad zurücklegen, auch e-Bikes zählen. Ab sofort können Sie sich unter https://www.stadtradeln.de/bernried registrieren bzw. Ihren bestehenden Account reaktivieren, und dann ein Team gründen bzw. einem Team beitreten. Wenn Sie ohne Registrierung mitradeln wollen, melden Sie sich bitte bei Michael Haberl unter Tel. 08158/903334.

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Absage Evensong sowie weiterer Konzerte

Leider muss aufgrund der Corona-Situation der geplante Evensong im Rahmen der „900-Jahr-Feier Klosterdorf Bernried“ abgesagt werden,. Damit entfallen auch die im Mai angesetzten Chorproben.

Auch das am 10.5. geplante Konzert von Charles Davis & Captured Moments – "Weltreise in Tönen" (Flöten, Gitarre, Bass) von der  Fördergemeinschaft Musikkreis Bernried e.V. muss entfallen.

Ebenso kann die geplante Aufführung der "Haydn-Schöpfung" durch den Madrigalchor nicht stattfinden, da der Chor aufgrund der Corona-Krise keine Proben abhalten kann.

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RamaDama - Ein Opfer von Covid-19

Dem Versammlungsverbot ist leider auch das jährliche Ramadama zum Opfer gefallen, das der Gartenbauverein organisiert und mit Vereinen und Bürgern durchführt, um im Frühjahr das Ortsgebiet von Müll und Schmutz zu befreien. Mit großer Beteiligung und viel Engagement, besonders auch von jungen Familien, die ihre Kinder an ihre Verantwortung für das Aussehen der Gemeinde heranführen, wurden jedes Jahr Berge von Müllsäcken gefüllt und später vom Bauhof entsorgt - und das Ortsbild war wieder für einige Zeit gereinigt.
Diesmal nicht.

Aber der Schmutz ist auch heuer - trotz Corona - überall zu sehen. Sollten wir nicht auch heuer etwas dagegen tun - ohne uns dafür zu versammeln?

An etlichen deutschen Flüssen kann man sich Boote zum Flusswandern ausleihen und erhält einen Teil der Miete erlassen, wenn man bei der Rückkehr einen gefüllten Müllsack abliefert. Wir brauchen fürs Spazierengehen nichts zu bezahlen und  - mal ehrlich: haben Sie sich nicht auch schon über Müll geärgert, den gedankenlose Mitbürger einfach in die Umgebung entsorgt haben, ohne sich um das Ortsbild zu scheren? Seit längerem nehme ich mir vor, eine Plastiktüte mitzunehmen, um hier und da etwas aufzuheben, das mich besonders stört, und bisweilen habe ich es wirklich schon gemacht, wenn leider auch nicht regelmäßig. An die ekligen Hundekotbeutel traue ich mich aber nicht heran, da beschränke ich mich auf stille Verwünschungen über die betreffenden unbekannten Hundehalter.

Auch wenn beim Thema Flaschensammeln Mancher ein spöttisches Schmunzeln bekommt: der Gedanke, dass jede heimgetragene Flasche nicht zu einem gefährlichen Scherbenhaufen werden kann, hat mich schon einiges Leergut mitnehmen lassen. Die paar Cent Pfand sind dabei Nebensache.

Zur Zeit gehen doch viele von uns ein wenig öfter durchs Dorf, weil manche andere Beschäftigung nicht möglich ist. Wenn auch Sie sich über Weggeworfenes ärgern, denken Sie doch auch einmal daran, ob nicht wir alle für das Erscheinungsbild Bernrieds etwas beitragen können. Vielleicht brauchen wir dann im nächsten Jahr überhaupt kein großes Ramadama mehr? Und wenn keiner schaut, können wir uns dann ein klein wenig auf die Schulter klopfen, weil wir doch etwas für UNSER BERNRIED getan haben.

 


Gemeindeverwaltung
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