AKTUELLES AUS DEM DORFLEBEN RATHAUS BÜRGER UND GÄSTE WIRTSCHAFT

Newsletter der Gemeinde Bernried


August 2020

Liebe Leserinnen und Leser,

„Hiergeblieben“, ist unsere Buchempfehlung für alle, die die Ferien in Deutschland verbringen wollen. Vielleicht empfiehlt es sich ja tatsächlich im August den rasenden E-Bikern im Park die Wege zu überlassen und versorgt mit guten Tipps unbekannte Regionen zu erkunden. Und nicht vergessen: Lesestoff für den Urlaub schon an den beiden ersten Sonntagen im August holen, in den letzten beiden Wochen ist die Bücherei ganz geschlossen. Genießen Sie den Sommer!

Erholsame Ferien wünscht Ihnen

Ihr Arbeitskreis Kommunikation & Information

 

Nachfolgend die Themen dieses Newsletters (zum direkten Lesen einfach auf den Link klicken):

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Start der Sanierung der Ortsdurchfahrt Tutzing

Bernrieder Straße nach Tutzing wird ab 3. August 2020 gesperrt!

Alle Details dazu finden Sie in dieser Pressemitteilung vom 17.07.2020:
https://www.stbawm.bayern.de/service/medien/
pressemitteilungen/2020/189/index.html

Das Wichtigste daraus: 

Das Staatliche Bauamt Weilheim, die Gemeinde Tutzing sowie der Abwasserverband Starnberger See bauen gemeinsam die Ortsdurchfahrt Tutzing aus. Die Bauarbeiten starten gleichzeitig am südlichen und nördlichen Bauende. Die Bernrieder Straße wird voraussichtlich bis Ende November 2020 voll gesperrt. Eine Umleitung über Haunshofen (Kreisstraße WM 28) ist ausgeschildert. 

Verkehrsführungskonzept:

Das Grundkonzept der Verkehrsführung besteht aus einer Einbahnstraßenführung über die Haupt- und die Bräuhausstraße, sodass der innerörtliche KFZ-Verkehr die geringstmöglichen Einschränkungen erfährt und ein weitgehend ungestörter Verkehrsfluss möglich ist. Aufgrund dieser Verkehrsführung ist keine Ampelregelung im Baufeld notwendig, wodurch die Baufelder länger werden können. Somit trägt dieses Verkehrsführungskonzept zu einer weiteren Verkürzung der Bauzeit bei. Ergänzt wird das innerörtliche Verkehrsführungskonzept durch die Umleitung über Haunshofen (Kreisstraße WM 28) während der Vollsperrung der Bernrieder Straße sowie einer großräumigen Umleitungsbeschilderung mit Hinweis auf den Ausbau der Ortsdurchfahrt. Verkehrsteilnehmer, die nur durch Tutzing fahren wollen, werden gebeten, Tutzing während der Bauarbeiten großräumig zu umfahren.

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AK Energie - Neuwahl des Sprechers

Nachdem Robert Beyer über 9 Jahre sehr verdienstvoll den Arbeitskreis Energie geleitet hat, wollte er sein Leben etwas ruhiger gestalten und gab im Dezember 2019 sein Amt als Sprecher ab. Zunächst die Kommunalwahl und dann die Corona-Krise haben es verzögert, aber jetzt war es endlich so weit: Am 22.07.2020 hat der AK Energie Konrad Lang als seinen neuen Sprecher gewählt.
Als er vor 7 Jahren ein Haus in Bernried erwerben konnte, hatte Konrad Lang es mit viel Idealismus und etwas Technik-Verliebtheit energetisch saniert. Mit der gesammelten Erfahrung wuchs sein Interesse an Energie-Effizienz. Beruflich ist Konrad Lang bei der Stadt München als Informatiker im strategischen Management beschäftigt. Es war für ihn eine große Überraschung und es stieß auf sein besonderes Interesse, als sich der Gemeinderat gemeinsam mit den Bernrieder Bürgern mit dem Zukunftsbild 2030 strategisch ausrichtete. Insbesondere das Ziel „Bis 2030 wollen wir eine weitestgehende energieautarke Gemeinde werden“ veranlasste Konrad Lang zur Teilnahme am AK Energie.
Nachdem er sich vorgestellt hatte, wurde Konrad Lang mit einer deutlichen Mehrheit zum Sprecher des AK Energie gewählt.
Die Zeit ist spannend: Die globale Herausforderung des Klimaschutz wächst ständig und fordert jeden Einzelnen immer stärker zum Handeln auf: „ Wie lange kann ich mein Auto mit Verbrenner-Motor noch fahren? Soll/Muss ich mir eine neue Heizung anschaffen und wenn ja, welche? Diese Anschaffungen kosten einen Haufen Geld, wie soll ich das bezahlen und wie bekomme ich das Beste für mich?“ Gleichzeitig vergibt der Bund schon jetzt sehr hohe Förderungen für entsprechende Maßnahmen. Neue Technologien drängen auf den Markt.
Kann der AK Energie mit seinen ehrenamtlichen Teilnehmern diese Aufgabenstellung bewältigen? Konrad Lang meint: Ja, und zwar in Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat, mit der/dem künftigen Klimaschutzbeauftragten und mit Partnern wie z. B. der Energiegenossenschaft Fünfseenland und dem Landkreis Weilheim-Schongau. Bürgermeister Georg Malterer versprach Unterstützung und gute Zusammenarbeit, die Konrad Lang ihm und dem Gemeinderat ebenso zusicherte.

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Neue Freunde für den Park!

Ein kleiner Zündfunke soll die Bernrieder (noch mehr) für den Bernrieder Park erwärmen.
Von 25 Eingeladenen kamen 20 zur Gründung des Vereins „Freunde des Bernrieder Parks e.V.“ und damit mehr, als Karl-Otto Kullmann, der Initiator und Vorsitzende des Kuratoriums der Wilhelmina-Busch-Woods Stiftung erwartet hatte (24. Juli). Zweck des Freundeskreises ist die Förderung der Unterhaltung und Pflege des unter Naturschutz, Landschaftsschutz und Denkmalschutz stehenden Parks als Erholungsstätte für die Allgemeinheit. Auch durch Informationsveranstaltungen sowie die Förderung von Forschung zu Naturschutz, Landschafts- und Denkmalpflege soll der Vereinszweck umgesetzt werden. Schließlich und nicht zuletzt ist das Sammeln von Spenden für die Pflege des Parks von großer Bedeutung für den Verein.
Nach der einstimmigen Annahme der Satzung führte Bürgermeister Malterer souverän die offene Abstimmung für die Besetzung des Vorstands durch: 1. Vorsitzende ist Frau Barbara Eder, 2. Vorsitzender, der durch das Kuratorium bestellt wurde, Franz Hinterstoißer, Schatzmeisterin ist Frau Ursula Kullmann. Zur Schriftführerin wurde Frau Anja Freckmann und zu den beiden Beirätinnen wurden Frau Christine Philipp und Frau Stephanie Koch gewählt. Bürgermeister Malterer ist kraft Amtes außerdem Vorstandsmitglied. Mit den beiden Kassenprüfern Josef Steigenberger und Spartacus Olsson konnten die Wahlen abgeschlossen werden. 
In einer ersten Einschätzung wies die neue Vorsitzende, Frau Eder, darauf hin, dass das neue Team viele engagierte Öffentlichkeitsarbeiter umfasst und dies sehr gut zu nutzen ist, die Bürgerinnen und Bürger von Bernried für den wunderschönen Park zu interessieren und an der Pflege und Unterhaltung zu beteiligen.

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Aktuelle Information der Einen-Welt-Gruppe, Bernried

Täglich lesen wir derzeit Alarmierendes im Wirtschaftsteil der Zeitungen, aber ein Artikel in der FAZ vom 20. Juni 2020 erschüttert zutiefst (https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/werden-schokoladenhersteller-fuer-kinderarbeit-haften-16823298.html).
Da sollte nach einer Selbstverpflichtung der Schokoladenhersteller bis zum Jahr 2020 die Kinderarbeit auf den Kakaoplantagen in Westafrika um 70% reduziert werden und jetzt zeigt eine umfassende aktuelle Studie, dass sich die Lage gegenüber der letzten Erhebung nicht etwa verbessert sondern tatsächlich verschlechtert hat. Im Kakaoanbau arbeiten immer mehr Kinder mit gefährlich scharfen Macheten, tragen schwerste Lasten und sind Pestiziden ausgesetzt. Möglicherweise wird die Zahl der Kinderarbeiter sogar weiter steigen, weil die Corona-Pandemie zu wachsender Armut in den Entwicklungsländern führt.
Was können wir tun? Die Kakaobauern brauchen dringend Löhne oberhalb des Existenzminimums. Ein Lieferkettengesetz, wie es geplant war - aber jetzt wieder hinausgezögert wird, würde Unternehmen verpflichten, die Einhaltung der Menschenrechte zu garantieren. Und schließlich müssten wir alle als Konsumenten bereit sein, für Schokolade gerechte Preise zu zahlen.
Gerechte Preise gibt es im fairen Handel. Ein besonderes Beispiel ist dabei die Schokolade von Fairafric, die von der Kakaobohne bis zur verpackten Tafel im Herkunftsland Ghana gefertigt wird. Schauen Sie sich doch mal unter https://www.youtube.com/watch?v=ZnQIy9IQp0w den Film über Fairafric an - der macht wirklich Mut! Und kaufen können Sie diese Schokolade nicht nur in Weltläden, sondern auch hier in Bernried bei Papier & So. 
Übrigens wird die Eine-Welt-Gruppe in den Sommermonaten im Klosterhof wieder den Verkauf von fair gehandelten Produkten anbieten – natürlich unter Corona-Hygienemaßnahmen, das bedeutet Mund-Nasenschutz nicht vergessen!
Der nächste Termin ist am Sonntag, den 2. August 2020 von 13:30 Uhr bis 16:00 Uhr im Klosterhof / Nussbaumallee.

Dr. Judith Kuhn-Müller

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Das Fest Mariae Himmelfahrt 2020 unter besonderen Bedingungen

Liebe Bernriederinnen und Bernrieder,
die Kontaktbeschränkungen zur Corona-Pandemie zwingen uns in diesem Jahr, das Fest Mariae Himmelfahrt auf andere Weise zu feiern, wie gewohnt. Die Hofmarkskirche ist für einen Gottesdienst zu klein, in unsere Pfarrkirche passen maximal um die 50 Personen, Prozessionen sind noch nicht gestattet und das Festmahl für unsere Engagierten kann ebenfalls nicht stattfinden. Trotzdem wollen wir diesen Tag besonders feiern – und alle sind eingeladen, daran teilzunehmen und mitzutun.

Fest Mariae Himmelfahrt - 15. August 2020
 
9:00 Uhr: Andacht zur Kräutersegnung im Klosterhof
kurze Ansprache: Diakon Robert Ischwang
Musik: Geistliche Volksmusik (Steigenberger/Schesser)
findet bei jedem Wetter statt
 
19:30 Uhr: Festgottesdienst im Klosterhof
Festprediger: Monsignore Rudi Spatschek
Musik: Geistliche Volksmusik (Steigenberger/Schesser)
Der Zugang ist auf 200 Plätze für Teilnehmende beschränkt
Einlasskontrolle durch die Feuerwehr
Beschränktes Sitzplatzangebot, gerne können Sie einen eigenen (Camping-)Stuhl mitbringen
Bei schlechtem Wetter muss der Gottesdienst in der Pfarrkirche stattfinden.
 
ca. 20:45 Uhr. Bernried leuchtet
Am Ende des Gottesdienstes läuten 15 Minuten alle Glocken.
Alle Bewohner/innen im Unterdorf sind eingeladen, die Häuser wie üblich zu beleuchten
Seekapelle und Hofmarkskirche bleiben tagsüber und abends bis 22:00 Uhr geöffnet
Bitte beachten Sie die Abstandsregeln, in der Hofmarkskirche die Maskenpflicht.
 
Robert Ischwang

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44. Bernrieder Kunstausstellung - Digital

Liebe Freunde der „Bernrieder Kunstausstellung“,

nach reiflichen Überlegungen und Abwägung der Möglichkeiten, die die Corona- Krise uns offenlässt, haben wir uns entschlossen, die 44. Bernrieder Kunstausstellung auf das Jahr 2021 zu verschieben.
Zwar werden zum jetzigen Zeitpunkt wieder Museen und Ausstellungen mit erheblichen Auflagen geöffnet, dennoch können wir nicht ausschließen, dass sich die Lage nach einer Anlaufzeit mit neuen Einschränkungen und Kontaktverboten wieder ändert. Da wir ein öffentliches Gebäude nutzen und die gesamte Arbeit ehrenamtlich leisten, werden wir neuen Auflagen nicht gerecht werden können.
Als Ausgleich möchten wir den Künstlern und Freunden der Kunst eine Möglichkeit bieten, die Exponate anzusehen und auch erwerben zu können. Auf unserer Homepage können ab Anfang Juli bis Oktober Exponate der teilnehmenden Künstler gesichtet und erworben werden:
http://www.bernrieder-kunstausstellung.de/Ausstellung-2020

Wir hätten uns einen anderen Verlauf für dieses Jahr gewünscht, müssen uns aber dieser außergewöhnlichen Situation anpassen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch in unserer digitalen Bildergalerie!

Organisations-Team Bernrieder Kunstausstellung

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Fenster - Workshop: Hinterglasmalerei im Sommerkeller

Hinterglasmalerei im Sommerkeller am 21.8 / 22.8 2020
Workshop

Min. 8 Teilnehmer / Max. 20 Teilnehmer
nach Eingang der Anmeldung
Teilnahmegebühr 50.00 €
Anmeldung Mail:     klemm_beyer@yahoo.de

21.8.2020 ab 16:30 Uhr:
Auswahl und Vorbereitung der Fenster (Reinigen, Voranstrich  Rahmen, Glasflächen)

22.8.2020 von 10:00 – 17:00 Uhr
Bemalen der Fenster, trocknen, ev. konservieren
Mittagspause am 22.8. von 12:00 – 13:30 Uhr
Getränke stellen wir zur Verfügung. Im Gasthof "Drei Rosen" können wir Mittags einen Tisch reservieren. Bei Sommerwetter Möglichkeit zum Schwimmen im See.

Wir stellen zur Verfügung:
Fenster zum Bemalen,Tische mit Schutzfolie,  Acrylfarben, Edding, Pappteller zum Mischen

Mitzubringen sind: 
Malerkittel, Pinsel, Sprüh-Klarlack glänzend zum Vorbehandeln der Glasteile, Wasserbecher, Mal-Lappen, Schaumstoffroller, evtl. Schmirgelpapier, Föhn, Schraubenzieher

Wir freuen uns auf einen ideenreichen Workshop im Rahmen der „Bernrieder Kunstausstellung“

www.bernrieder-kunstausstellung.de

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Optimierung des Radwegenetzes in der Gemeinde Bernried

Das Rad- und Fußwegenetz im Gemeindebereich ist überwiegend gut ausgebaut. Allerdings ist der Rad- und Fußweg unterhalb der Klinik Höhenried und der Gemeindegrenze zu Tutzing im Bereich der Linden-Allee in einem schlechten Zustand (siehe Foto) und bedarf der Verbesserung. Hinzu kommt, dass durch das Gefälle von Süd nach Nord des Öfteren Fahrradfahrer stürzen oder sich verletzen. Am nördlichen Ende der Allee befindet sich die Gemeindegrenze zur Gemeinde Tutzing. Die weitere Wegverbindung nach Tutzing fällt in den Zuständigkeitsbereich der Gemeinde Tutzing.
Seitens der Gemeindeverwaltung Bernried wurden bereits erfolgreiche Verhandlungen mit den Grundstücksbesitzer geführt, um einen sog. By-Pass, also den Fahrradweg neben der Lindenallee anzulegen. Ein Ausbau im direkten Bereich der Lindenallee würde das Wurzelwerk der Bäume gefährden und die Bäume schädigen.
Ursprünglich war geplant den Ausbau des Weges rechts neben der Allee anzulegen, wenn man aus Sicht von Bernried die Allee betrachtet. Die untere Naturschutzbehörde war jedoch gegen diesen Lösungsvorschlag, weil sich zwischen Allee und Weg ein kleiner Entwässerungsgraben befindet und deshalb die Bäume (Wurzelwerk) geschädigt werden könnten. Deshalb wurde angeregt, den By-Pass auf die linke Seite in den angrenzenden Acker zu verlegen. Der Gemeinderat hat diesen Planungsabsichten bereits seine Zustimmung erteilt.
Anlässlich einer Besichtigungs-Tour um den Starnberger See durch Vertreter des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club und der Gemeinde Bernried am 27.06.2020 wurde bekannt, dass die Gemeinde Tutzing den Ausbau des Rad- und Fußweges am See derzeit nicht vorsieht, da es sich bei diesem Streckenabschnitt bis Unterzeismering um ein Naturschutzgebiet handelt. Seitens der Gemeinde Tutzing wird ein Ausbau des Rad- und Fußweges unmittelbar neben der Staatsstraße Bernried – Tutzing favorisiert.
Zu welchen Zeitpunkt ein Radweg parallel zur Staatsstraße verwirklicht wird, muss noch mit dem Staatlichen Hochbauamt in Weilheim geklärt werden. Die Errichtung eines Radweges an der Staatsstraße würde leider zusätzlichen Bodenverbrauch darstellen.

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Füchse in Bernried

In der Nähe des Lindenplatzes im Wohngebiet am Weidenbach hat sich eine Fuchs-Familie einquartiert. Auch in der Pointstraße und in der Weilheimer Straße wurden die Füchse bereits gesichtet. Gerade die Fuchswelpen mögen zwar possierlich wirken, doch der Besuch dieser Tiere in den Hausgärten ist nicht nur für Haustiere wie Kaninchen gefährlich. Die größte Gefahr für den Menschen geht dabei vom Fuchsbandwurm aus, als dessen Hauptüberträger Füchse gelten (27 Prozent der Füchse in Oberbayern sind damit befallen). Diese Erkrankung wird zwar nur selten auf Menschen übertragen, sie kann jedoch ohne eine Therapie mit Medikamenten im Schlimmsten Fall tödlich verlaufen.
Die Bandwurmeier werden über den Kot der Füchse ausgeschieden und können unabhängig vom Wetter wochenlang im Gras oder an Sträuchern überleben, wo Kinder, die in den Gärten Spielen, mit ihnen in Kontakt kommen können.
Um die Füchse nicht in die Gärten zu locken, bittet die Gemeinde um Folgendes: Lassen Sie kein Tierfutter auf der Terrasse stehen, werfen Sie keine Fleischreste auf den Kompost, geben Sie übrig gebliebene Lebensmittel ausschließlich in die Biotonne und vermeiden Sie alles, was Mäuse und Ratten anlockt, denn diese stehen ganz oben auf dem Speisezettel der Füchse. Unabhängig davon ist das Füttern von Wildtieren nach dem Bundesjagdgesetz verboten und kann mit Bußgeldern bis zu 5.000 Euro geahndet werden.
Nach dem bayerischen Jagdgesetz ist außerdem eine Bejagung von Füchsen im bebauten Gebiet und bei der Nachwuchsaufzucht unzulässig. Mit Genehmigung der Jagdbehörde sind lediglich Lebendfallen erlaubt. Erfahrene Jäger empfehlen zwar die „Vergrämung“ durch Hunde, aber Berichten aus der Bevölkerung zufolge zeigen auch Hunde im Garten bei den Bernrieder Füchsen bislang kaum Wirkung. 
In der Regel verschwindet die ganze Fuchs-Familie wieder, wenn die Nachkommenschaft von der Mutter, der Fähe, verstoßen wird. In der Regel ist das Mitte Juli der Fall, allerdings wurden einzelne Füchse auch noch Ende Juli beobachtet. Sollten sich Füchse in Ihrem Garten ansiedeln, melden Sie sich bitte umgehend im Rathaus.

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Bernried bleibt aktiv

Die Herausforderung klang anspruchsvoll: Aus der durch Corona erzwungenen Untätigkeit und dem zwischenzeitlichen Verbot des Mannschaftssports entstand eine Wette zwischen Bürgermeister Malterer und dem Veranstaltungsleiter des Sportvereins, Florian Groß: Schafft es der SVB, als Gemeinschaft jeden Tag 52 km zu laufen oder walken, quasi eine Seerunde? 31 Mal im Juli? Somit kamen sie auf ein Ziel von 1612 km.

Der SVB nahm - natürlich - die Herausforderung an, informierte seine Mitglieder, die Nordic-Walking-Gruppe, die Fussballer, aber auch alle anderen, ihre Trainingsrunden mitzuschreiben und an den Verein zu melden. Und am 1.7. gings los. Langsam gingen die ersten Daten ein und nach anfänglichem Zittern zeigte sich nach der ersten Woche bereits ein Stand von 127 eingereichten Läufen und 875 gelaufenen Kilometern. 364 wäre das Soll gewesen.
Und so konnte bereits am 20.7.der Erfolg vermeldet werden (urlaubsbedingt waren ein paar Zwischenstände übersprungen worden): Mit 1919km war die Hürde locker übersprungen! Der Sportverein hatte durch Unterstützung seiner Mitglieder gezeigt, dass er auch in Zeiten reduzierter Vereinsaktivität etwas leistet, wenn alle zusammenhelfen!

Nun ist der Gemeinderat in der Pflicht, seine Wettschuld einzulösen: Nun muss er mit seinen 15 Mitgliedern, denn der Bürgermeister als direkter Wettpartner und Mit-Initiator nimmt sich da nicht aus, den See tatächlich zu Fuß umrunden. Und das will er schaffen! Zwar würde eine Staffel über 52km gut über 10 Stunden dauern, selbst wenn keine längeren Stärkungspausen in Biergärten eingelegt  werden, aber da sind die Gemeindevertreter sicher bekannt kreativ, um dieses Kürprogramm in angemessener Zeit zu stemmen. Auf eine Erfrischung wird man dennoch nicht verzichten müssen.
Die Durchführung wird wohl im Herbst steigen - wir berichten wieder.

 


Gemeindeverwaltung
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